Aktuelles

Frutigländerinnen am 27. März in den Grossen Rat!

An den Grossratswahlen am 27. März werden sich auch zwei Frutigerinnen zur Wahl stellen. Unsere frisch gewählte Gemeinderätin Beatrix Hurni und die Co-Präsidentin der SP Frutigland Vanessa Bieri kandidieren auf der Liste 12 im Wahlkreis Berner Oberland um unser Tal in Bern vertreten zu dürfen. für mehr Solidarität und Fortschritt wird sich die SP auch in der neuen Legislatur einsetzen und das bürgerliche Parlament immer wieder herausfordern. Dazu brauchen wir aber jede Unterstützung, die wir brauchen können. Möchtest du dich im Wahlkampf engagieren? Dann schreib uns eine Mail oder besuche einen der Anlässe, die du auf unserer Terminliste findest. 

Die SP ist wieder im Frutiger Gemeinderat!

Nach acht Jahren ohne Kandidatur schafft die SP Frutigen auf Anhieb wieder den Sprung in den Gemeinderat. Unsere Ortsgruppenvertreterin und engagierte Mutter und Geschäftsfrau Beatrix Hurni wurde 771 Stimmen gewählt und vertritt nun die SP Im Frutiger Gemeinderat. Die Sektion gratuliert ganz herzlich und bedankt sich bei allen, die uns gewählt und mit Flyern etc.unterstützt haben. Ein weiterer Dank geht an die anderen drei Kandidierenden, Florian Krummenacher, Vanessa Bieri und Thomas Pfaff. Vielen Dank und auf die nächsten vier Jahre!

SP Frutigland – ein soziales Zusammenleben für alle!

Am 7. November kandidieren vier SP Mitglieder für den Gemeinderat Frutigen. Welche Themen der SP Frutigland besonders wichtig sind, erfahren Sie im Interview.

Welche Themen beschäftigen die SP Frutigland und wie steht es um den politischen Nachwuchs in der Partei? Wir haben mit Co-Präsident Hans-Ulrich Hachen sowie Co-Präsidentin Vanessa Bieri über diese und weitere Themen gesprochen.

Nau.ch: Wofür setzen sich die SP Frutigland im Allgemeinen ein?

Hans-Ulrich Hachen: Wie in der gesamten Schweiz ist die SP die Partei, welche die sozialen und gesellschaftlichen Aspekte in der Gemeinde thematisiert. Wir nehmen regelmässig zu den lokalen, kantonalen und schweizerischen Abstimmungsvorlagen Stellung und versuchen unsere Anliegen in der Gemeinde präsent zu halten und zu vertreten.

Vanessa Bieri: Im Vordergrund stehen dabei immer wieder die Familienpolitik und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen sowie Senioren und Geflüchteten. Dies sind die Menschen in der Gesellschaft, die sich oft kein Gehör verschaffen können – sei es durch ihr Alter, ihren Aufenthaltsstatus oder den Zugang.

Nau.ch: Welche Themen beschäftigen Ihre Partei aktuell?

Hans-Ulrich Hachen: Lokal sind es die Gemeindewahlen, für welche wir jeweils geeignete Kandidatinnen und Kandidaten motivieren und unterstützen; 2020 in Reichenbach und aktuell gerade in Frutigen. Bei den nächsten Grossratswahlen stellen wir zwei Frauen in der Oberländer SP-Liste.

Vanessa Bieri: Die Themen, die uns bei diesen Wahlen vor allem am beschäftigen, sind mehr Kitaplätze, ökologische und nachhaltige Energiegewinnung sowie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der für die Landregionen sehr wichtig ist und auch Menschen ohne Führerschein, wie beispielsweise Rentnern Mobilität und Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen. Ganz allgemein versuchen wir damit ein soziales Zusammenleben für alle zu ermöglichen.

Nau.ch: Was gefällt Ihnen an der Region besonders?

Hans-Ulrich Hachen: Das Frutigland mit Kander- und Engstligental ist ein super Wander- und Wintersportgebiet. Es bietet immer mehr auch Bike-Routen und moderne Sportanlagen an. Durch die gute Durchmischung von Tourismus, Landwirtschaft und Industrie entstanden interessante Arbeitsplätze.

Vanessa Bieri: Auf politischer Ebene ist das politisieren für die SP im Frutigland besonders interessant, da es immer wieder eine Herausforderung ist und es sich stark von kantonaler und nationaler Ebene unterscheidet.

Nau.ch: Wie steht es um den Nachwuchs in Ihrer Partei? Wie motivieren Sie den Nachwuchs für die Politik?

Hans-Ulrich Hachen: In den letzten Jahren sind etliche junge Mitglieder und Sympathisierende beigetreten. Viele sind aber während der Ausbildungs- und Studienzeit noch nicht bereit, sich politisch zu engagieren. Oft treten sie einer politischen Partei erst bei, wenn sie sesshaft geworden sind.

Vanessa Bieri: Dies ist aber ein allgemeines Problem der Parteien im Frutigland. Trotzdem hoffen wir, gerade mit einer sozialen Familienpolitik zum Beispiel junge Eltern motivieren zu können, selbst politisch aktiv zu werden.

Nau.ch: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der SP Frutigland?

Hans-Ulrich Hachen: Es ist wichtig, die sozialen Überlegungen in allen Gemeinden zu etablieren. Ziel bleibt, dass in jeder Gemeinde mindestens ein Gemeinderatsmitglied aus der SP stammt. Und natürlich freuen wir uns immer über spontane Beitritte und Leute, die sich in der Partei engagieren.

Vanessa Bieri: Die Linke Politik hat im Frutigland noch ein grosses Potenzial und bietet viele Möglichkeiten für motivierte Menschen, sich zu engagieren. Leider ziehen viele Junge aber für ihr Studium oder den Job in die Stadt. Ich hoffe, dass mehr Menschen, die sich entscheiden in der Region zu bleiben, den Mut haben, linke Politik zu betreiben und sich gegen die «rechte Tradition» stellen.

Zu den Personen

Hans-Ulrich Hachen ist 64-jährig, wohnhaft in Frutigen und verheiratet. Zu seinen Hobbys zählen das Arbeiten im Garten sowie das Velo- und Skifahren.

Vanessa Bieri ist 24 Jahre alt und wohnt ebenfalls in Frutigen. Sie ist ledig und widmet sich in ihrer Freizeit gerne der Politik, dem Operngesang sowie dem Reisen.

Hier gehts zum Website von Nau.ch

Unterschriften-Übergabe Tempo 30

EVP und SP von Frutigen reichen Petition mit 572 Unterschriften zu Tempo 30 ein

Zusammen mit einer Torte in Form einer 30er Tafel überreichten Beatrix Hurni von der SP Frutigland und Hans Peter Bach von der EVP Frutigen dem Gemeinderatspräsidenten Hans Schmid am Mittwoch, 7. April 2021 eine Petition zur Verkehrssicherheit im Dorf, die von 572 Bürgerinnen und Bürgern von Frutigen unterzeichnet wurde.Die Petitionäre sind über die grosse Unterstützung ihresAnliegens durch die Frutiger Bevölkerung sehr erfreut und glauben, dass dadurch ein bedeutender Druck auf den Gemeinderat entstehen wird, Tempo 30 mindestens auf einer etwas verkürzten Strecke einzuführen. Zudem betonen diese, dass es wichtig sei, dass sich mit dieser Petition nun auch die betroffene Frutiger Bevölkerung zum Temporegime äussere.

Während zwei Monaten sammelten die beiden Ortsparteien unter erschwerten Bedingungen Unterschriften zu ihrem Anliegen. Die Petitionäre verlangen darin vom Gemeinderat, die Planung des Verkehrskonzepts, die mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt Frutigen einhergeht, zu überprüfen. Insbesondere befürchten sie, dass die Bedürfnisse von vielen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern mit besonderem Schutzbedarf bei der Konzeption nicht oder zu wenig berücksichtigt wurden. Dies betrifft Menschen mit Einschränkungen, Schülerinnen und Schüler, Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen aber auch Personen des Langsamverkehrs. Eine Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h auf der Hauptstrasse von Frutigen sei aus der Sicht der Unterzeichnenden zwingend erforderlich, so die Hauptaussage dieser Petition. Oberste Priorität habe die Sicherheit aller Menschen auf den Frutiger Strassen und nicht die schnellstmögliche Fahrt durch das Dorf. Eine Verkehrsberuhigung würde zudem zu einem attraktiveren Dorfkern führen und durch die vereinfachte Signalisation könnten erhebliche Kosten eingespart werden, sind die Petitionäre überzeugt.

Sammelstopp aufgehoben!

Der Berner Regierungsrat hebt auf den Samstag 23. Januar den Fristenstillstand für die Elternzeitinitiative auf. Die Frist kommt somit immer näher und es fehlen noch viele Unterschriften. Deshalb sind wir auf alle angewiesen, die nun wieder aktiv mithelfen, dass die Initiative erfolgreich zustande kommt.

Für eine faire Elternzeit

Die SP Kanton Bern sammelt im Moment Unterschriften für eine Kantonale Elternzeit und ist dankbar um jede Unterstützung.

Auf nationaler Ebene haben wir gerade mal zwei Wochen Vaterschaftsurlaub erkämpft und ein weiterer Schritt scheint noch in weiter Ferne. Darum will die SP mit der Unterstützung der Juso eine erweiterte Elternzeit auf kantonaler Ebene lancieren und damit die positiven Auswirkungen einer solchen Zeitaufteilung unter Beweis stellen.

Die Initiative fordert 24 Wochen Elternzeit. Je sechs Wochen stehen dabei jedem Elternteil fest zu und die restlichen 12 Wochen können sich die Eltern frei aufteilen. In dieser Zeit gibt es einen angemessenen Lohnersatz, orientiert an der Mutterschaftsentschädigung. Ausserdem kann die Elternzeit vom Zeitpunkt der Geburt bis zum Eintritt in den Kindergarten bezogen werden.

Mit einer solchen Elternzeit wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert und ein weiterer Grundstein gelegt für die Gleichstellung von Mann und Frau. Die Elternteile können freier entscheiden, welches Familienmodell für sie stimmt und haben mehr Zeit, um in den ersten Jahren die Beziehung zu ihrem Kind zu stärken. Ausserdem wird mit einer richtigen Elternzeit vielen Frauen den wiedereinstieg in dien Beruf nach der Schwangerschaft erleichtert, was insgesamt eine positive Entwicklung für den Einsatz weiblichen Potentials und Knowhows in der Berufswelt bedeutet.

Da die Unterschriftensammlung aufgrund von Covid-19 nun aber massgeblich erschwert wird, sind wir auf jede einzelne Unterschrift und besonders die private Mithilfe unserer Mitglieder angewiesen – auch im Oberland. Deshalb hoffen wir auf IHRE Mithilfe! Hier können Sie den Unterschriftenbogen direkt ausdrucken und an das Initiativkomitee zurücksenden. Und für weitere Informationen zur Initiative, besuchen Sie die Website oder melden Sie sich beim Präsidium der SP Frutigland.

Artikel zum Thema

Like die SP-Frutigland auf Facebook!

Wir sind neu auf Facebook, folge uns und erhalte das Neuste direkt in deine Timeline.